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Strickmaschinen von Passap / Pfaff

Strickmaschinen von Passap wurden von der Firma Madag AG in Dietikon (Schweiz) gebaut und es gibt sie schon seit 1939 - wir konzentrieren uns auf die Maschinen die heute noch eine Relevanz haben und mit denen man auch strickt - aber es lohnt sich auch mal die historischen Maschinen anzuschauen - da findet man manches vergessenes Schätzchen ...

Passap war schon immer eine sehr innovative Firma und hat mit Ihren Strickmaschinen Maßstäbe gesetzt. Alleine der Verarbeitung war sehr solide und damit langlebig. Stösser unterhalb jeder Nadel erlaubten ab den Modellen "Duomatic" aufwärts manuelle Mustervorwahlen auf beiden Nadelbetten mit unendlichen Möglichkeiten. Noch heute ist die Duomatic 80 die einzigste Flachbett-Strickmaschine für den Hausgebrauch die rundgemusterte Socken stricken kann.

Das leidige Problem mit den notwendigen Gewichten, Anschlagkämmen etc. im Gestrick wurde bei Passap mittels Abstreifer gelöst die man in die hinteren Schlitten einsetzte - eine echte Erleichterung. Aber auch die Umhängeschlitten konnten viel mehr als die anderer Hersteller.

Wo ist der Unterschied zwischen Passap und Pfaff Strickmaschinen?

Es gibt nicht wirklichen einen bedeutenden Unterschied, denn Pfaff hat Passap-Maschinen weltweit vertrieben - nicht aber gebaut. Das bedeutet, dass jede Pfaff-Maschine aus der Schweiz von der Fa. Passap gebaut  und lediglich mit abweichend andersfarbigen Plastikteilen für Pfaff versehen wurde (vorderer / hinterer Schlitten sowie an den Fadenspannern) und am rechten Kunststoff-Endstück des vorderen Nadelbettes stand das Pfaff Logo anstelle vom Passap-Logo.

 Hier steht auch eingraviert die Seriennummer der Maschine - die letzten beiden Ziffern sind das Herstellungsjahr. Diese Jahreszahl wurde aber nur von 1982 - 1985 zusätzlich eingraviert. Maschinen davor und danach haben keine Jahreszahl.

Farblich sind bekannt schwarze, dunkelrote, grüne, braune und beige Varianten von der Duomatic 80. Grün war immer Passap, alle anderen Farben Pfaff